Kurzdefinition zu Torverbiss am Baum

Totverbiss bezeichnet einen so starken Verbiss an einer Jungpflanze, dass diese vollständig abstirbt oder sich nicht mehr erholt.

Kategorie

Schwerer Wildschaden an Jungpflanzen

Typisch

Wiederholter Verbiss über mehrere Vegetationsperioden

Praxisnutzen

Einschätzung von Ausfallrisiko und Schutzbedarf

Definition und Einordnung

Bedeutung:

Totverbiss tritt ein, wenn Wild wiederholt Triebe, Knospen oder den Leittrieb einer Jungpflanze abbeißt, sodass kein lebensfähiger Neuaustrieb mehr erfolgt. Die Pflanze verliert ihre Wachstumsfähigkeit und stirbt ab. Anders als beim einmaligen Leittriebverbiss, bei dem sich ein Ersatztrieb bilden kann, ist beim Totverbiss keine ausreichende Regeneration mehr möglich.

 

In der Praxis:

Totverbiss betrifft häufig empfindliche oder besonders attraktive Baumarten in stark belasteten Gebieten. Besonders kritisch ist die Situation, wenn Pflanzen über mehrere Jahre hinweg regelmäßig verbissen werden. Neben dem direkten Verlust entstehen zusätzliche Kosten durch Nachpflanzungen sowie Verzögerungen in der Bestandesentwicklung. In größeren Kulturen kann sich Totverbiss flächig auswirken.

 

Relevanz für Verbissschutz:

Totverbiss betrifft häufig empfindliche oder besonders attraktive Baumarten in stark belasteten Gebieten. Besonders kritisch ist die Situation, wenn Pflanzen über mehrere Jahre hinweg regelmäßig verbissen werden. Neben dem direkten Verlust entstehen zusätzliche Kosten durch Nachpflanzungen sowie Verzögerungen in der Bestandesentwicklung. In größeren Kulturen kann sich Totverbiss flächig auswirken.

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