Wiederaufforstung
Kurzdefinition zu Wiederaufforstung
Wiederaufforstung bezeichnet die gezielte Neubegründung eines Waldbestandes nach Schadereignissen oder Nutzung.
Kategorie
Forstliche Neubegründung
Typisch
Pflanzung nach Kalamität oder Räumung
Praxisnutzen
Grundlage für stabile und klimaangepasste Bestände
Definition und Einordnung
Bedeutung:
Wiederaufforstung erfolgt, wenn ein Wald durch Sturm, Dürre, Insektenbefall oder Nutzung stark geschädigt oder geräumt wurde. Ziel ist es, auf der betroffenen Fläche einen neuen, langfristig stabilen Bestand zu etablieren. Dabei werden Baumarten bewusst ausgewählt und Pflanzabstände geplant.
In der Praxis:
Je nach Standort und Zielsetzung werden unterschiedliche Baumarten kombiniert. Neben Naturverjüngung kommen Pflanzungen mit standortgerechtem Pflanzgut zum Einsatz. Entscheidende Faktoren sind Bodenzustand, Klimarisiko, Wilddruck und Pflegeaufwand. Die ersten Jahre nach der Pflanzung sind besonders sensibel.
Relevanz für Verbissschutz:
Junge Kulturen sind während der Wiederaufforstung besonders gefährdet. Verbiss oder Schälschäden können den Aufbau verzögern oder einzelne Baumarten vollständig verdrängen. Schutzmaßnahmen sichern die Investition in Pflanzgut und fördern eine gleichmäßige Bestandesentwicklung.