Kurzdefinition zu Knotengepflechtzaun im Forst

Ein Knotengeflechtzaun ist ein Drahtzaunsystem aus miteinander verknoteten Längs- und Querdrähten, das im Forst häufig als flächiger Wildschutz eingesetzt wird.

Kategorie

Metallischer Flächenzaun im Wildschutz

Typisch

Verzinktes Drahtgeflecht mit unterschiedlichen Maschenweiten

Praxisnutzen

Robuster Schutz größerer Kulturflächen

Definition und Einordnung

Bedeutung:

Der Knotengeflechtzaun besteht aus horizontalen und vertikalen Drähten, die an den Kreuzungspunkten miteinander verknotet sind. Durch unterschiedliche Drahtstärken und Maschenweiten lässt sich das System an verschiedene Wildarten anpassen. Er wird in der Regel an Holz- oder Metallpfosten befestigt.

 

In der Praxis:

Knotengeflechtzäune kommen häufig bei größeren Aufforstungsflächen zum Einsatz. Sie sind stabil und langlebig, erfordern jedoch eine fachgerechte Montage sowie regelmäßige Kontrolle. Je nach Ausführung und Wildart müssen Höhe und Maschenweite passend gewählt werden.

 

Relevanz für Verbissschutz:

Der Knotengeflechtzaun bietet einen wirksamen flächigen Schutz gegen Schalenwild. Bei der Planung sind neben der Schutzwirkung auch Aspekte wie Standzeit, Rückbau und Materialeinsatz zu berücksichtigen. In bestimmten Projekten kann die Wahl des Systems von ökologischen, wirtschaftlichen oder logistischen Faktoren abhängen.

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