Kurzdefinition zu Wildschutzzäunen

Ein Wildschutzzaun ist eine flächige Barriere, die Jungpflanzen vor Verbiss- und Schälschäden durch Wild schützt.

Kategorie

Flächiger Schutz gegen Wild

Typisch

Umzäunung von Kulturen oder Verjüngungsflächen

Praxisnutzen

Sicherung ganzer Pflanzflächen bis zur Verbisshöhe

Definition und Einordnung

Bedeutung:

Wildschutzzäune werden eingesetzt, um Aufforstungsflächen oder Naturverjüngung vor Wildverbiss zu schützen. Sie bilden eine physische Barriere zwischen Wild und Jungpflanzen. Je nach System unterscheiden sich Material, Aufbauweise und Standzeit.

 

In der Praxis:

Wildschutzzäune kommen vor allem auf größeren Flächen oder bei hohem Verbissdruck zum Einsatz. Entscheidend sind Zaunhöhe, Stabilität, Geländeanpassung und regelmäßige Kontrolle. Der Schutz bleibt bestehen, bis die Pflanzen eine Höhe erreicht haben, bei der kein relevanter Verbiss mehr zu erwarten ist.

 

Relevanz für Verbissschutz:

Flächiger Schutz reduziert Ausfälle und sorgt für eine gleichmäßige Entwicklung der Kultur. Im Vergleich zum Einzelschutz kann ein Wildschutzzaun bei größeren Flächen wirtschaftlich sinnvoll sein, insbesondere bei dauerhaft hohem Wilddruck.

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