Über Tree Shield
Verbissschutz für Aufforstungen und Kulturflächen
Tree Shield GmbH steht für Hordengatter aus Holz, die in Aufforstungs- und Kulturflächen zuverlässig funktionieren. Wir unterstützen Waldbesitzer und alle, die Aufforstungen planen oder umsetzen, mit klaren Standards und einer robusten Ausführung, damit Schutz, Standzeit und Kontrolle im Projektalltag stimmig sind. Die Fertigung erfolgt in Deutschland nach definierten Spezifikationen.
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Wenn du dich direkt orientieren willst, starte mit Hordengatter im Überblick. Die wichtigsten Entscheidungswege haben wir auf zwei Seiten gebündelt: Unter Höhe wählen findest du die passende Zaunhöhe für deinen Einsatz, und unter Material wählen geht es um Holzvarianten und Ausführung.
Interview mit Max Spruth
Das folgende Gespräch ist eine Einordnung in eigenen Worten. Max Spruth spricht über den Ursprung der Tree Shield GmbH, über typische Anforderungen aus Aufforstungs- und Kulturflächen und über die Punkte, die aus seiner Sicht über Zuverlässigkeit entscheiden. Außerdem geht es um Material, Kontrolle und die Frage, was man im Wald bewusst einfach halten sollte.
Warum wurde Tree Shield gegründet?
Hordengatter als Idee gab es bereits. Der Auslöser für Tree Shield war, dass diese Lösung für viele Projekte nicht verlässlich verfügbar und nicht einheitlich spezifiziert war. Wir haben daraus eine planbare Lösung gemacht: erstens mit klaren Ausführungen und Standards (Maße, Varianten, Zubehör), zweitens mit einem Qualitätsanspruch, der im Alltag standhält, und drittens mit einer Liefer- und Projektlogik, die auch größere Vorhaben zuverlässig abbildet. Damit wird aus einer Nischenfertigung eine Lösung, die Forstbetriebe und Dienstleister sauber kalkulieren und umsetzen können.
Was hat dich an bisherigen Lösungen gestört?
Viele Lösungen wirken im Wald wie ein Fremdkörper, praktisch und im Ergebnis. Zum einen bleibt bei klassischen Systemen oft Material zurück oder es entsteht später ein Rückbauthema, das Zeit, Personal und Geld bindet. Zum anderen passt der hohe Material- und Energieeinsatz, etwa bei Drahtsystemen, nicht zu dem Anspruch, im Wald nachhaltig zu wirtschaften. Und auch das Bild, das solche Zäune im Wald abgeben, ist oft nicht stimmig.
Wie sah euer erster Prototyp aus?
Der erste Prototyp war vor allem ein Praxistest. Dabei ging es weniger um „neu erfinden“, sondern um saubere Standards. Drei Dinge wurden sofort klar: Erstens müssen Maße und Ausführung konstant sein, damit Planung und Aufbau zuverlässig funktionieren. Zweitens entscheiden Verbindung und Stabilität über Standzeit und Reparaturaufwand. Drittens braucht es eine klare Logik bei Varianten und Zubehör, damit im Projekt nicht improvisiert wird. Aus diesem Prototypen sind genau diese Standards entstanden.
Was unterscheidet Tree Shield von „einfachen“ Hordengattern?
Ein Hordengatter ist schnell erklärt, aber im Projekt zählt, ob es als Lösung zuverlässig funktioniert. Ein „einfaches“ Hordengatter endet oft bei der Idee, und im Alltag wird dann improvisiert, beim Zubehör, bei der Stabilität, beim Zaunverlauf und beim Aufbau. Tree Shield macht daraus eine planbare Lösung: definierte Varianten, passende Komponenten und Standards, die auf Standzeit und Reparaturarmut ausgelegt sind. So kann ein Forstbetrieb sauber kalkulieren, ein Dienstleister zügig bauen und das Ergebnis bleibt über die Fläche konsistent.
Was muss ein Hordengatter können, damit es hält?
Es muss drei Dinge leisten: Erstens konstant dicht bleiben, also keine Schwachstellen im Verlauf, besonders im unruhigen Gelände. Zweitens stabil stehen, damit Wind, Schnee und mechanische Belastung nicht sofort zu „Spiel“ im Zaun führen. Drittens reparaturfreundlich sein, weil im Wald immer etwas passiert, und dann muss man schnell und sauber nachsetzen können, ohne den Zaun neu zu bauen. Wenn Dichte, Stabilität und Reparaturlogik stimmen, hält ein Hordengatter nicht nur eine Saison, sondern mehrere Jahre zuverlässig.
Welche Details sind für Stabilität entscheidend?
Entscheidend sind Tragstruktur, Verbindung und Geometrie. Die Standleisten müssen ausreichend steif sein, damit sich der Zaun unter Wind- und Schneelasten sowie bei mechanischer Belastung nicht verzieht. Die Verbindungspunkte müssen dauerhaft halten, weil dort die meisten Lockerungen entstehen, wenn Holz arbeitet. Zusätzlich beeinflussen Lattenabstände, Übergänge und der saubere Verlauf, ob Schwachstellen entstehen oder Lasten ungünstig auf einzelne Bereiche wirken. Reparaturen müssen so möglich sein, dass einzelne Elemente oder Verbindungspunkte nachgesetzt werden können, ohne den Zaun neu aufzubauen.
Warum Holz statt Draht oder Kunststoff?
Holz passt als Werkstoff am besten zu der Logik, nach der Waldflächen bewirtschaftet werden. Es ist robust, gut zu handhaben und fügt sich als Material in den Einsatzkontext ein, ohne dauerhaft Kunststoffe in der Fläche zu hinterlassen. Bei Drahtsystemen kommt zusätzlich hinzu, dass sie häufig verzinkt sind und damit beschichtete Materialien im Umfeld der Kultur haben. Bei Tree Shield ist Holz deshalb der dominante Werkstoff. Metall setzen wir nur dort ein, wo es konstruktiv nötig ist, zum Beispiel bei Verbindungsmitteln. Dieses Metall ist unveredelt, schwarz geglüht und nicht verzinkt. Es ist mengenmäßig gering und korrodiert mit der Zeit.
Wie oft kontrollieren, und worauf achten?
Ein bis zwei Kontrollen pro Jahr reichen in den meisten Fällen. Dabei geht es im Wesentlichen um eine Sichtprüfung entlang des Zauns: Schwachstellen im Verlauf, gelockerte Verbindungen, beschädigte Elemente und Stellen, an denen der Zaun nachgegeben hat. Wenn man diese Punkte früh erkennt, bleibt der Aufwand klein und es entstehen keine Folgeschäden. Bei Drahtsystemen kommt häufig zusätzlich der Blick auf den unteren Abschluss dazu, weil sich dort durch Lockerung oder Anhebung schnell Schlupflöcher bilden können. Beim Hordengatter ist die Kontrolle in der Regel mit der Sichtprüfung erledigt.
Welche Rückmeldungen bleiben dir im Kopf?
Ich merke mir Rückmeldungen, wenn ein Projekt nach der Anlieferung einfach weiterlaufen konnte, ohne Nachtelefonieren und ohne Improvisation. Und wenn dann noch der Satz fällt „Die sehen nach was aus“, ist das für mich das beste Kompliment
Wie haltet ihr es mit Nachhaltigkeit?
Für uns ist Nachhaltigkeit vor allem Material und Logistik. Die Hordengatter bestehen überwiegend aus Holz. Metall setzen wir nur dort ein, wo es konstruktiv nötig ist, in kleinen Anteilen und unveredelt, schwarz geglüht, ohne Verzinkung. In der Logistik optimieren wir laufend, wie viel pro Lieferung sinnvoll transportiert werden kann. Durch neue Verpackungstechniken kommen wir auf knapp 400 Elemente pro Lieferung. Das reduziert Nachfahrten und verbessert die Auslastung, was sich sowohl bei den Kosten als auch bei den Emissionen bemerkbar macht.
Tree Shield in einem Satz?
Tree Shield ist für mich eine klare Antwort auf die Frage, wie man Aufforstungen zuverlässig schützt, ohne dabei im Wald neue Probleme zu schaffen.
Tree Shield GmbH Team
Die Tree Shield GmbH wird von Max Spruth und Thomas Spruth vertreten. Wir stehen persönlich hinter dem, was wir liefern, und sind bei Fragen oder Rückmeldungen direkt erreichbar. Uns ist wichtig, dass Entscheidungen nachvollziehbar sind und dass Lösungen im Wald langfristig funktionieren. Wenn du ein konkretes Vorhaben hast oder einfach einschätzen willst, ob Hordengatter für deine Fläche passen, melde dich gern.
Thomas Spruth
Tree Shield GmbH
E-Mail: t.spruth@treeshield.de
Telefon: +49 2333 913092
Max Spruth
Tree Shield GmbH
E-Mail: m.spruth@treeshield.de
Telefon: +49 2333 913092
Projekt anfragen
Wenn du eine Fläche schützen willst oder eine konkrete Planung hast, schreib uns kurz die wichtigsten Eckdaten. Wir melden uns mit einer passenden Empfehlung.
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